Begutachtung

Familiengerichtliche Begutachtung

Auf dem Arbeitsgebiet der psychologischen Begutachtung mit dem Schwerpunkt im Familienrecht blicke ich auf eine inzwischen 18-jährige Berufspraxis zurück, während der ich für über 50 Richterinnen und Richter an Familiengerichten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie dem Oberlandesgericht Karlsruhe tätig geworden bin. Aus dieser langjährigen Berufserfahrung resultieren praktische Kompetenz und hohes Fachwissen.

Es werden familienpsychologische Sachverständigengutachten zu folgenden Fragestellungen erstellt:

    Adoption
  • Regelung der elterlichen Sorge, insbesondere des Lebensmittelpunktes der Kinder
  • Regelung des Umgangs der Kinder mit dem getrennt lebenden Elternteil oder anderen Bezugspersonen, z.B. den Großeltern
  • Erziehungseignung und -fähigkeit der Eltern bei Vorliegen von Suchtproblemen wie Drogen- oder Alkoholproblemen, psychischen Störungen, häuslicher Gewalt oder anderen Störungsbildern unter Berücksichtigung der Frage nach einer Kindeswohlgefährdung nach §1666 BGB
  • Rückführung von Kindern in ihre Herkunftsfamilie, die zu einem früheren Zeitpunkt aus ihren Familien herausgenommen wurden

Alternativ zu einem ausführlichen psychologischen Sachverständigengutachten bestehen alternative Formen der Darstellung der Begutachtungserkenntnisse und der Beantwortung der Gerichtsfragen als

  • verkürzte gutachterliche Stellungnahme oder
  • mündliche Erstattung in einer gerichtlichen Anhörung.

Dies dient der Kostenreduzierung und ermöglicht eine schnellere Bearbeitung. Zudem werden eventuell konfliktverschärfende Inhalte nicht detailliert wiedergegeben. Bei Bedarf kann ein ausführliches Gutachten nachgereicht werden.

Es wird in strittigen Sorgerechts- und Umgangsverfahren der lösungsorientierte Ansatz befürwortet und praktiziert, sofern dies der Gerichtsbeschluss vorsieht.
Das Ziel ist es, die Eltern bei der Erarbeitung einer einvernehmlichen Lösung zu unterstützen.
Die zuvor erfolgten diagnostischen Untersuchungen ermöglichen es, die trennungsspezifischen Erlebens- und Verhaltensweisen des Kindes, seine Bedürfnisse und psychischen Belastungen zu erfassen und den Bezugspersonen zu vermitteln. Außerdem können problematische Erziehungsverhaltensweisen der Eltern berücksichtigt werden, die häufig in elterlichen Trennungskonflikten auftreten.
Es wird darauf geachtet, dass der Lösungsweg tragfähig ist und zur Entlastung des Kindes beiträgt.